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Spannende Fakten rund um den Weltfrauentag am 8. März

Spannende Fakten rund um den Weltfrauentag am 8. März - Valentins Freude-Blog

Bereits seit über 100 Jahren zelebrieren wir den Weltfrauentag, seit 1977 sogar als offiziellen UN-Gedenktag „für die Rechte der Frau und des Weltfriedens“ am 8. März. Wie es dazu kam und weitere spannende Fakten haben wir Ihnen im Folgenden zusammengetragen.

Warum feiern wir den Weltfrauentag?

Den Weltfrauentag feiern wir jährlich am 8. März. Er ist auch unter den Namen internationaler Frauentag, Frauenkampftag oder Frauentag bekannt. Ziel der Begründer des Weltfrauentags war es, mit Demonstrationen und Veranstaltungen das Frauenwahlrecht durchzusetzen und eine Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen.

Das erste Ziel wurde in Deutschland bereits vor knapp 100 Jahren erreicht. Am 19. Januar 1919 durften Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen gehen. Im Vergleich dazu besaßen die Finninnen bereits 1906 das Recht zu wählen. Recht spät war die Schweiz, die erst 1971 das Frauenwahlrecht einführte.

Seit 1949 ist im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Jedoch ist die vollständige Gleichstellung der Geschlechter auch heute noch nicht erreicht.

Die UN-Generalversammlung unterstützt die Stärkung der Frau in der Gesellschaft. Sie ernannte daher 1977 den 8. März als UN-Gedenktag für die Rechte der Frauen und den Weltfrieden. Die vereinten Nationen stellen den Weltfrauentag jährlich unter verschiedene Mottos. 2018 lautet es: „Time is Now: Rural and urban activists transforming women’s lives“. Frei übersetzt bedeutet das soviel wie „Jetzt gilt’s: Aktivisten in der Stadt und in ländlichen Gebieten verändern das Leben der Frauen.“

Die Entstehung des Weltfrauentags

Der Weltfrauentag geht auf die deutsche Sozialistin Clara Zetkin und Käte Duncker zurück, die auf der internationalen sozialistischen Frauenkonferenz die Einführung eines internationalen Frauentags mit der Unterstützung weiterer Sozialistinnen durchsetzten. Die Konferenz fand am 27. August in Kopenhagen statt.

Das nationale Frauenkomitee der sozialistischen Partei Amerikas (SPA) inspirierte Clara Zetkin zu dem Entschluss einen Weltfrauentag durchzusetzen. Diese hatten bereits 1909 einen erfolgreichen nationalen Frauentag veranstaltet, um für das Frauenstimmrecht zu demonstrieren.

Bereits ein Jahr nach der internationalen sozialistischen Frauenkonferenz fand in Deutschland, Schweiz, Dänemark und Österreich der erste Frauentag statt. Dieser wurde jedoch nicht am 8. März, sondern am 19. März gefeiert. Erst 1921 wurde der 8. März als Frauentag festgelegt.

Der Weltfrauentag als gesetzlicher Feiertag

Wussten Sie, dass der Weltfrauentag in einigen Ländern sogar als gesetzlicher Feiertag gilt? Beispielsweise ist in Georgien, Laos, Madagaskar, Russland, Serbien und in Vietnam der 8. März ein gesetzlicher Feiertag.

In Deutschland ist das leider nicht der Fall. Das heißt allerdings nicht, dass wir den Weltfrauentag nicht gebührend feiern sollen. Ob für die beste Freundin, Mutter, Oma, Tante oder die liebe Kollegin – eine kleine Überraschung zum Weltfrauentag kommt immer gut an.

Wie wäre es denn zum Beispiel mit Blumen und einer selbstgemachten Vase aus alten Flaschen und Gläsern? Ihre Alltagsheldin wird sich sicherlich freuen. Oder lassen Sie sich von unseren Empfehlungen zum Frauentag inspirieren.

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