Blumenwelten
Schreibe einen Kommentar

Amaryllis übersommern: Wir zeigen Ihnen, wie!

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Amaryllis übersommern!

Die Amaryllis ist eine Winterpflanze: Ihre Haupt-Blütezeit hat sie im Dezember und Januar. So lässt sie vor allem zur Weihnachtszeit unsere Wohnzimmer erstrahlen und erfreut uns mit ihren samtigen, kelchförmigen Blüten. Hier finden Sie nützliche Tipps, wie Sie Ihre Amaryllis übersommern und sich so auch im nächsten Winter an ihr erfreuen!

Die richtige Pflege der Amaryllis während der winterlichen Blütezeit

Der Lebenszyklus der Amaryllis richtet sich nach dem in ihrer tropischen Heimat, denn die winterliche Schönheit stammt ursprünglich aus Südamerika. Wie Tulpen und Hyazinthen auch gehört die Amaryllis zu den Zwiebelblumen. In Deutschland wird sie hauptsächlich als Zimmerpflanze genutzt und bringt im Winter und Frühjahr lange Blütenschäfte hervor, die jeweils bis zu vier große Blüten tragen. Auf diese Blühphase folgt im Frühjahr und Sommer die Wachstumsphase, während der Sie die Amaryllis übersommern, und schließlich gegen September eine Ruhephase, die bis Anfang Dezember andauert.

Die Amaryllis fühlt sich am wohlsten bei einer Zimmertemperatur von maximal 20° C. Über Nacht darf die Temperatur ruhig auf bis zu 16 °C abfallen. Platzieren Sie die Pflanze zum Beispiel im Wintergarten oder auf einer hellen Fensterbank ohne direkte Sonneneinstrahlung. Vermeiden Sie direkten Kontakt mit warmer Heizungsluft. Denn je niedriger die Temperatur während der Blütezeit ist, desto länger hält die Blüte.

Die Topferde einer blühenden Amaryllis sollte stets feucht sein, die Zwiebel jedoch trocken bleiben. Achten Sie deshalb darauf, dass keine Staunässe entsteht und gießen Sie überschüssiges Wasser falls nötig aus. Die Amaryllis muss während der Blütezeit nicht gedüngt werden.

Amaryllis übersommern: Die Wachstumsphase

Gegen Ende Februar können Sie damit rechnen, dass alle Blüten verwelkt sind und können diese samt Blütenstielen abschneiden. Die Blätter sollten hingegen stehenbleiben, da die Pflanze durch sie Fotosynthese betreibt.

Jetzt beginnt für Ihre Amaryllis eine Wachstumsphase, die etwa von März bis Juli dauert. Da es im März und April bei uns noch etwas kühler sein kann, halten Sie die Pflanze gern etwas wärmer, falls nötig, denn so entwickeln sich die nachwachsenden Blätter gut. Jetzt kann bei Bedarf auch öfter gegossen werden, falls die Amaryllis es benötigt. Auch jetzt sollten Sie aber immer darauf achten, dass die Zwiebel der Blume trocken bleibt – sonst kann sie anfangen zu faulen. Nun kann Ihre Amaryllis übersommern!

Von Mai bis Juli können Sie in Abständen von bis zu zwei Wochen Dünger ins Gießwasser geben. Zu dieser Zeit tut auch frische Luft der Pflanze besonders gut: Falls möglich, stellen Sie sie an einen halbschattigen Platz ins Freie. Bereits jetzt bildet die Zwiebel im Innern neue Blüten aus, weshalb eine gute Wasser-, Licht- und Nährstoffversorgung während dieser Phase besonders wichtig ist. Falls die Amaryllis in dieser Phase doch einmal blühen sollte, wundern Sie sich nicht: Dies ist nicht völlig ausgeschlossen!

Die Ruhephase im Spätsommer und Herbst

Bereits im August sollten Sie das Gießen einstellen und die Blätter verwelken lassen, denn nun ist die Fotosynthese weitestgehend abgeschlossen. Zwischen September und Oktober können Sie die eingetrockneten Blätter nun abschneiden. Dann stellen Sie Ihre Amaryllis an einen dunklen, trockenen Standort – zum Beispiel in den Keller. Auch die Topferde darf während dieser Monate schön trocken bleiben.

Im November ist es soweit: Jetzt dürfen Sie die Amarylliszwiebel umtopfen und in frische Blumenerde setzen, ohne sie vorerst zu gießen. Beim Umtopfen achten Sie darauf, dass etwa die Hälfte der Zwiebel aus der Erde schaut. Sollte die Pflanze Brutzwiebeln gebildet haben, nehmen Sie diese ab und pflanzen Sie sie separat ein.

Im Dezember stellen Sie die Pflanze nun wieder bei Zimmertemperatur an einem hellen Standort auf. Vermeiden Sie nach wie vor direkte Sonneneinstrahlung. Feuchten Sie die Erde zu Beginn der Gießzeit nur leicht an und gießen sie später etwa einmal pro Woche, sobald der neu wachsende Blütenstiel etwa 10 Zentimeter lang ist. Drehen Sie den Topf ab und zu auf der Fensterbank, so neigt sich der lange Blütenstiel nicht zu sehr zum Licht und bleibt stabil.

Wir wünschen Ihnen ganzjährige Freude mit Ihrer Amaryllis! Entdecken Sie weitere blumige Highlights auf valentins.de.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.