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Anemonen: Alle Infos zum zauberhaften Windröschen

Anemonen

Sie gehören zu den ersten Zeichen des Frühlings: Wer zu Beginn des Frühjahrs durch einen Laubwald spaziert, darf sich meist über den Anblick von wahren Anemonen-Blütenteppichen freuen. Die Buschwindröschen blühen schon bei den ersten Sonnenstrahlen auf und formen ein imposantes Meer kleiner weißer Blüten, wo ein paar Wochen vorher noch graue Tristesse herrschte. Aber Windröschen kommen nicht nur in dieser kleinen weißen Form vor – es gibt über 120 Arten in vielen verschiedenen Farben und Formen!

Anemonen oder Windröschen: Was ist denn jetzt korrekt?

Ganz einfach: Beides. „Anemone“ ist der der botanische Name, der sich aus dem griechischen Wort „anemos“ ableitet –  was wiederum „Wind“ bedeutet. Bei genauer Beobachtung der Blumen wird auch schnell deutlich, wie die zarten Blüten zu ihrem Namen kommen. Sobald auch nur ein leichter Wind aufkommt, beginnen die Blütenköpfchen, sich zart im Wind zu wiegen. Im Volksmund hat sich daher auch der Name „Windröschen“ durchgesetzt.

Die in Deutschland wohl bekannteste Form der Anemonen ist das Buschwindröschen, das von März bis Mai, manchmal auch schon im Februar, unsere Laubwälder schmückt. Während es in der Natur meist weiß blüht, gibt es mittlerweile auch Gartenvariationen in anderen Farben.

Frühjahr, Sommer und Herbst – Die unterschiedlichen Anemonen im Lauf der Jahreszeiten

Windröschen gehören zu den Hahnenfußgewächsen, botanisch Ranunculae. Balkan-Windröschen und das bereits angesprochene Buschwindröschen gehören zu den ersten Blühern des Frühjahrs. Sie nutzen die erste Frühlingssonne, während die Bäume noch kahl sind. Balkan-Windröschen sind zwar nicht in Deutschland beheimatet, werden aber zunehmend in Parks und Gärten angepflanzt. Viele Gärtner machen sich das breite Farbspektrum zunutze, um schon früh im Jahr weiße, dunkelblaue, aber auch rosafarbene Farbakzente zu setzen.

Während die beiden bereits genannten Sorten eher niedrig wachsen, erreichen Große Waldwindröschen, die im Frühsommer blühen, Höhen von bis zu 40 cm.

Von Mai bis August blühen die Kronen-Anemonen, die vielen von uns bestimmt mit als erstes in den Sinn kommen. Kronen-Anemonen werden wegen ihrer großen Farbvielfalt von Floristen gerne in Sträußen verbunden. Während die oben genannten Frühlingsblüher sich in der Vase nur kurz halten, eignen sich Kronen- und auch Herbst-Anemonen perfekt, um blühende Farbenpracht ins Haus zu holen.

Von August bis Oktober sorgen schließlich die sogenannten Japan- oder Herbst-Anemonen für prächtige Farbspiele im Garten. Ihre Blütenstände werden bis zu 1,50 hoch!

Anemonen in der Vase: Pflegetipps

Wie bereits beschrieben, eigenen sich nicht alle Windröschen-Sorten als Schnittblume. Vor allem die niedrigwachsenden Frühlingsblüher gehen schnell ein und eignen sich eher als Schmuck Ihres Gartens. Kronen- und Herbst-Anemonen lassen sich jedoch wunderbar schneiden und in der Vase dekorieren.

Wie alle Schnittblumen benötigen auch Anemonen unbedingt eine saubere Vase, damit sich die Bakterien möglichst langsam vermehren können. Der Anschnitt der Stiele sollte schräg erfolgen, um eine möglichst große Fläche zur Aufnahme von Wasser zu erzeugen. Denn Windröschen sind recht durstig. Stellen Sie dementsprechend immer sicher, dass genügend Wasser in der Vase ist und füllen Sie ggf. auf. Ein regelmäßiger Wasserwechsel verlängert die Lebensdauer Ihres Anemonen-Arrangements.

Vermeiden Sie direkte Sonne, aber auch Durchzug. So schön es auch ist, wenn sich die Blüten im Wind wiegen – zu großer Zug verkürzt die Haltbarkeit Ihrer geschnittenen Windrosen. Sorgen Sie zudem für genügend Abstand zur Obstschale. Das den Früchten entweichende Reifegas beschleunigt auch das Verblühen Ihrer Blumen.

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