Autor: Kristin

Bild von Disteln in einer Vase

Disteln: Vom unbeliebten Unkraut zum Trend-Highlight

Gerade erst wurden sie vom Bund Deutscher Staudengärtner zur ‘Staude des Jahres‘ gekürt: Disteln sehen nicht nur solo toll aus – sie geben auch jedem Strauß einen traumhaft modernen Touch. Disteln: Stachelig schöne Freudespender Wussten Sie, dass es sich bei dem Begriff „Distel“ nur um ein umgangssprachliches Konstrukt handelt? Streng genommen gibt es – zumindest botanisch – keine Pflanzengattung mit diesem Namen. Im Volksmund fassen wir aber viele krautige Pflanzen mit Stacheln unter diesem Begriff zusammen. In der Floristik werden vor allem Edeldisteln gerne eingesetzt, wie sie auf unserem Titelbild zu sehen sind. Der silbrig-glänzende Farbton und die aparte Kombination aus kugelförmigen Blüten und lebendigen Hochblättern geben jedem Strauß ein frisches, modernes Erscheinungsbild. Botanisch wird die Edeldistel als Eryngium bezeichnet. In Volksmund sprechen wir auch von Mannstreu. Woher dieser Begriff stammt, ist nicht eindeutig belegt. Einer Theorie nach wurde der Name aufgrund eines ironischen Vergleichs der bei Samenreife abfallenden und durch den Wind herumgewehten Blütenköpfe mit dem Verhalten untreuer Männer vergeben. Einer anderen Theorie zufolge bezieht sich der Name auf die Tatsache, dass vor... mehr

Eine Frau, die sich um die Rosen Pflege kümmert

Rosen Pflege: Was ist Mythos, was hilft wirklich?

Mit dem Hammer draufhauen oder Zucker ins Wasser mischen? Um die Rosen Pflege ranken sich viele Mythen. Aber was ist wirklich zu beachten? Wir schauen uns die bekanntesten Mythen für Sie an. Hammerhart: Das Breitklopfen der Stiele Die extremste Methode zuerst. Wer zum Thema Rosen Pflege recherchiert, wird früher oder später auf einen Artikel stoßen, der dazu rät, mit einem Hammer die Enden der Rosenstiele breit zu klopfen. Ein solches Vorgehen soll die harte Schale der Stiele lösen und den weicheren Stellen den Kontakt mit dem Wasser ermöglichen. So soll die Wasseraufnahme gefördert werden. Aber stimmt das wirklich? Hilft es, wenn Sie die Stiele breitklopfen? Nein, leider nicht. Wenn überhaupt, eignet sich diese Methode nur für wirklich harte holzige Stiele, wie z. B. Äste. Für Rosen-Stiele ist sie eher kontraproduktiv, da sie die empfindlichen Leitungsbahnen quetscht. Im schlechtesten Fall verstopfen kleine sich lösende Pflanzenteilchen die Leitungsbahnen sogar ganz. So wird die Wasseraufnahme eher behindert als gefördert. Außerdem bilden sich vermehrt Bakterien, was die Lebensdauer Ihrer Rosen erheblich verkürzt. Bessere Rosen Pflege: Ein sauberer Anschnitt... mehr

Zier-Lauch: Kugel-Lauch in einem Sommerstrauß

Zier-Lauch: Ein wahres Deko-Highlight für jeden Sommer-Strauß!

Wir geben zu: Wenn wir an Zier-Lauch denken, knurrt uns meist direkt der Magen. Zu einer leckeren Käse-Lauch-Suppe kann schließlich niemand nein sagen. Aber wussten Sie, dass Lauch auch wirklich gut aussehen kann? Schon seit geraumer Zeit halten immer mehr Zierlauch-Arten Einzug in die moderne Floristik. Wir stellen Ihnen die beiden beliebtesten vor. Kugel-Lauch: Eine zweifarbige Augenweide! So sperrig der Name, so schön die Blüte: Allium sphaerocephalon, wie der Kugel-Lauch in unserem Titelbild botanisch genannt wird, verleiht Sommer-Sträußen mit seinem wunderschönen Farbverlauf eine tolle Dynamik. Und auch im Garten macht der Zier-Lauch eine gute Figur. Kugel-Lauch wird ca. 60 bis 70 cm hoch und bevorzugt sonnige Standorte mit trockenem Boden. Er blüht von Juli bis August und ist sehr pflegeleicht. Eine ganz Große unter den Zierlauch Arten: Allium Giganteum Der Name lässt es ja schon vermuten: Allium Giganteum oder Riesen-Lauch wird mit 80 bis 200 Zentimetern nochmal deutlich größer als der Kugel-Lauch. Und bildet wunderschöne Blüten aus, in die wir sofort hineingreifen möchten. Die fluffig anmutenden Blütenbälle sind meist violett gefärbt und verströmen einen... mehr

Holunderblüten-Sirup

Holunderblüten-Sirup selber machen: So einfach geht’s!

Ob mit Sekt aufgegossen als „Hugo“ oder mit Mineralwasser als spritzige Limonade: Sirup aus frischen Holunderblüten bietet die perfekte Basis für erfrischende Sommer-Getränke. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Holunderblüten-Sirup selber machen können. Holunderblüten: Wer die Augen offenhält, wird fündig! Haben Sie das Glück, einen Garten zu besitzen und darin auch noch Holunder angepflanzt? Perfekt. Aber auch, wenn Sie keinen Garten besitzen, ist es meist recht einfach, an Holunder zu gelangen. Denn die Sträuche wachsen auch in der freien Natur oder Parkanlagen. Die Blütezeit des in Deutschland meist verbreiteten Schwarzen Holunders variiert je nach Wetterlage. Zwischen Ende Mai und Ende Juni können Sie die Augen offenhalten, wenn Sie Holunderblüten-Sirup selber machen möchten. Achten Sie beim Pflücken nur auf den Standort – ein Strauch an einer vielbefahrenen Straße eignet sich natürlich weniger. Alternativ, wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, können Sie die Holunderblüten auch auf vielen Wochenmärkten erstehen. Holunderblüten-Sirup selber machen: Zutaten für ca. 1,5 Liter ca. 15 große Holunderblütendolden 1,5 Liter Wasser 1,2 kg Zucker 30 g Zitronensäure (z. B. erhältlich in der Apotheke)... mehr

Welche Blumen zum Muttertag

Welche Blumen zum Muttertag? Ein kleiner Ratgeber

Blumen sind das klassischste Geschenk zum Muttertag – weil sie aber auch einfach immer passen. Und nichts drückt Ihre Dankbarkeit auf schönere Weise aus als ein liebevoll ausgesuchter Blumenstrauß. Wir zeigen Ihnen, welche Blumen zum Muttertag die richtigen für Sie sind. Welche Blumen zum Muttertag? Passen Sie die Farbe der Empfängerin an! Wenn wir unserem Schatz eine Freude machen möchten, ist die Wahl meist ganz leicht. Wir greifen zu roten Rosen. Weil die Königin der Blumen in Rot einfach unmissverständlich sagt: Ich liebe Dich. Und das immer, also auch zum Muttertag. Wenn Sie also auf der Suche nach einer Überraschung für die Mutter Ihrer Kinder sind, können Sie auch zum Muttertag immer zu einem roten Strauß oder roten Rosen greifen. Ihr Schatz wird sich dadurch wertgeschätzt und geliebt fühlen. Möchten Sie sich bei Ihrer eigenen Mutter bedanken, sollten Sie auf Ihr Bauchgefühl hören. Hier gibt es keine festen Regeln oder Vorschriften, welche Farbe Sie wählen sollten. Und das Gute ist ja: Im Regelfall haben Sie lange Zeit mit Ihrer Mama zusammengelebt, kennen ihren Geschmack... mehr

Narzissen

Narzissen: Alle Infos zu den strahlenden Frühlingsboten

Im Volksmund sprechen wir nicht umsonst auch von der „Osterglocke“: Kaum eine Blume steht so sehr für die Frühlings– und Osterzeit wie die Narzisse. Ob in fröhlichem Gelb oder strahlendem Weiß: Narzissen verbreiten gute Laune und Frühlingsstimmung! Von Dichtern und Pseudo-Narzissen: Die bekanntesten Arten Wussten Sie, dass Narzissen zur Familie der Amaryllis-Gewächse gehören? Im Gegensatz zu den Weihnachtsblumen blühen Narzissen allerdings meist von Februar bis Mai. Einige wenige Arten blühen auch im Herbst und Winter. Insgesamt gibt es 30 bis 40 Arten – diese können durch verschiedene Züchtungen allerdings bis zu 24.000 verschiedene Formen annehmen. Alle europäischen Arten gehören in Deutschland zu den „besonders geschützten Pflanzen“. Somit ist das Sammeln von Wurzeln, Wurzelstöcken, Zwiebeln und Rosetten in der freien Natur untersagt. Dieses Gebot gilt aber natürlich nicht für den eigenen Garten – hier dürfen Sie die Narzisse selbstverständlich schneiden und als Deko-Highlight ins Haus holen. Die wohl bekanntesten Narzissen hierzulande sind die Osterglocke, botanisch Narcissus pseudonarcissus, und die weiß blühende Dichter-Narzisse, botanisch Narcissus poeticus. Die Narzisse als Schnittblume – ein wenig Vorsicht ist geboten... mehr