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Kräuter winterfest machen: So kommen Ihre Kräuter gut durch den Winter

Kräuter winterfest machen: So kommen Ihre Kräuter gut durch den Winter

Oktober – die Temperaturen sinken allmählich und verwandeln in den frühen Morgenstunden und in der Nacht die Pflanzen zu kleinen Eisskulpturen. Der Frost setzt jedoch einigen Kräutern zu. Daher sollten Sie vor dem ersten Frost handeln, damit Ihre Kräuter den Winter heil überstehen. Wir haben Ihnen die wichtigsten Informationen und Tipps, wie Sie Ihre Kräuter winterfest machen zusammengestellt.

Welche Kräuter sind im Winter besonders empfindlich?

Nähern sich die kühleren Tage und somit auch der erste Frost, sollten Sie daran denken Ihre Kräuter winterfest zu machen. Jedoch ist nicht jedes Kraut kälteempfindlich. Kräuter, die ursprünglich aus wärmeren Breitengraden stammen, sollten am besten über den Winter reingeholt werden. Sie sind von Natur aus unsere Temperaturen nicht gewöhnt. Dazu zählt zum Beispiel Basilikum, Schopflavendel, Zitronenverbene, Duftpelargonien, Husarenkopf und Rosmarin.

Diese Kräuter mögen keine Minusgrade, sondern bevorzugen einen hellen Platz mit Temperaturen von etwa 10-15 °C. Wichtig ist, dass Sie Ihre Kräuter nicht in die Nähe der Heizung stellen, da die Heizungsluft die Pflanzen im Winter schnell austrocknen lässt. Wir empfehlen eine Schale mit Wasser neben die Kräuter zu stellen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Außerdem sollten Sie auch im Winter das Gießen der Kräuter nicht vergessen.

Welche Kräuter dürfen im Winter draußen bleiben?

Es gibt auch eine ganze Liste an Kräutern, die den Winter draußen verbringen dürfen. Unterschieden wird hierbei zwischen gut winterharten Kräutern, die kurzfristig zweistellige Minusgrade aushalten und absolut winterharten Kräutern, die auch über längere Zeit Minusgrade vertragen.

Absolut Winterhart sind unter Anderem Kümmel, Meerrettich, Petersilie, Pfefferminze, Schnittlauch, Thymian oder Zitronenmelisse. Zu den gut winterharten Kräutern zählt Salbei, Lavendel, Oregano und Estragon.

Sind die Kräuter in Töpfen empfiehlt es sich diese auf kleine Holzstücke zu stellen, damit die Flüssigkeit die von oben in den Kübel gelangt durch die Löcher im Boden des Kübels ablaufen kann. Ansonsten kann sich die Flüssigkeit im Topf sammeln und den Kräutern droht das Erfrieren. Außerdem werden die Kräuter geschützt, wenn Sie die Töpfe in Stoffsäcke einpacken oder in Luftpolsterfolie einwickeln.

Muss ich einjährige Kräuter winterfest machen?

Nein. Einjährige Kräuter müssen jedes Jahr frisch ausgesät werden und gehen meist in den Herbstmonaten ein. Deswegen ist es überflüssig einjährige Kräuter winterfest zu machen. Die bekanntesten Vertreter der einjährigen Kräuter sind Rucola, Borretsch, Dill, Koriander, Gartenkresse, Majoran und Bohnenkraut. All diese Kräuter wachsen und gedeihen über die Frühjahrs-, und Sommermonate hin und müssen im nächsten Jahr erneut angepflanzt werden.

Frische Kräuter im ganzen Jahr, auch im Winter

Wer auch in den Wintermonaten nicht auf einjährige Kräuter verzichten möchte, kann diese im Sommer ernten und in einem Gefrierbeutel oder in einer kleinen Dose einfrieren. Dies gilt natürlich auch für zweijährige oder mehrjährige Kräuter, die den Winter draußen verbringen dürfen. Wer im Winter Lust auf ein Gericht oder einen Salat mit frischen Kräutern hat, sollte mit Bedacht ernten. Sind die Temperaturen zu niedrig kann das Ernten zum Erfrieren der Kräuter führen, da das Kraut durch den Anschnitt empfindlicher wird.

Eine weitere Möglichkeit ist das Trocknen der Kräuter. Gut zu wissen ist hierbei, dass manche Kräuter nicht zum Trocknen geeignet sind, da durch das Trocknen das Aroma verloren geht. Das ist z. B. bei Borretsch, Kresse oder Liebstöckel der Fall. Dill, Basilikum, Schnittlauch oder Oregano sollten Sie am besten vor der Blütephase ernten, da sie nach der Blütephase an Aroma verlieren.

Kräuter trocknen – so machen Sie es richtig

Kräuter trocknen – klingt einfach. Wie trockne ich meine Kräuter richtig? Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten Kräuter richtig zu trocknen. Eine davon ist das Trocknen an der Luft. Dem Trocknen von Blumensträußen nicht ganz unähnlich, werden die Kräuter mit Garn zusammengebunden und kopfüber für etwa 3-4 Tage in einen warmen, dunklen Raum aufgehängt.

Eine weitere Möglichkeit ist das Trocknen im Backofen. Bei dieser Methode geht allerdings ein Teil des Aromas verloren. Hierbei werden die Kräuter auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. Der Backofen wird auf etwa 50 °C (Ober- & Unterhitze) aufgeheizt und die Tür des Backofens wird währenddessen durchgängig einen Spalt offen gelassen, damit Feuchtigkeit entfliehen kann.

Getrocknete Kräuter eignen sich jedoch nicht nur auf dem Teller oder im Tee. Gepresste Kräuter sind auch ein wunderschönes Dekorationselement! Wie Sie Blumen oder in diesem Fall Kräuter pressen und was Sie alles mit gepressten Blüten/Kräutern machen können finden Sie hier.

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