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Lavendel: Der Zauber Südfrankreichs für Ihre Terrasse

Lavendel

Traumhafte Lavendelfelder, soweit das Auge reicht: Wer  zwischen Juni und August durch Südfrankreich reist, wird dieses faszinierende Naturschauspiel nicht so leicht vergessen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Faszination Lavendel auch auf Ihrem Balkon einziehen lassen können.

Frische Luft: Die wichtigste Zutat für gesunden Lavendel

Lavendel ist ein beliebtes Mitbringsel im Sommer. Schön platziert in einem nostalgischen Topf, würde er in jeder Küche ein perfektes Bild abgeben. Wohl fühlen würde sich die Pflanze in geschlossenen Räumen jedoch nur selten. Für die reine Zimmerhaltung ist Lavendel nicht geeignet. Stellen Sie die Pflanze also in jedem Fall nach draußen.

Perfekt geeignet ist ein sonniger und warmer Platz, an dem der Lavendel vor starkem Wind und prasselndem Regen geschützt ist. Beachten Sie: In Südfrankreich ist das Klima im Sommer meist sonnig, warm und trocken. Bei diesen klimatischen Bedingungen fühlt sich die Lavendelpflanze am wohlsten.

Am Anfang etwas knifflig: Die richtige Menge Wasser

Ob in der Provence oder der Drôme provençale – der Lavendel hat gelernt, sich seiner trockenen Umgebung anzupassen und mit wenig Wasser auszukommen. Im Garten gepflanzter Lavendel muss dementsprechend nur gegossen werden, wenn wirklich sehr heiße Temperaturen herrschen. Bei gemäßigten Temperaturen kann sich die Pflanze über seine ausgeprägten Wurzeln genügend Wasser und Nährstoffe aus dem Boden ziehen. Bei Lavendel im Topf ist das allerdings etwas anders, da die Wurzeln sich durch den begrenzten Platz nicht genügend ausbreiten können.

Wie aber können wir sicherstellen, dass unser Lavendel immer genügend Wasser hat, und trotzdem ähnliche Verhältnisse vorfindet wie in Südfrankreich? Ganz einfach: Durch mäßiges Gießen zur richtigen Zeit. Die Lavendelpflanze sollte niemals austrocknen – Staunässe sollte aber auf jeden Fall auch verhindert werden.

  • Am besten gießen Sie Lavendel immer frühmorgens, sodass überschüssiges Wasser im Laufe des Tages verdunsten kann.
  • Fühlen Sie die oberste Erdschicht des Topfes: Erst, wenn sie abgetrocknet ist, benötigt Ihre Pflanze wieder etwas Wasser.
  • Gießen Sie mäßig, sodass kein Wasser durch das Abflussloch des Topfes in den Untersetzer läuft. Sollte sich Wasser im Untersetzer gesammelt haben, leeren Sie diesen auf jeden Fall aus.

Hilfe beim Vermeiden der Staunässe: Der richtige Topf

Wenn Sie einen Lavendel gekauft oder geschenkt bekommen haben, schauen Sie sich den Topf genau an. Ist er groß genug? Verfügt er über ein Abflussloch? Ist noch genügend Erde vorhanden?

Die Lavendelpflanze benötigt viel Platz, damit sie wachsen und blühen kann. Wenn Sie eine der obigen Fragen mit „nein“ beantworten, sollten Sie den Lavendel umtopfen. Wählen Sie dafür einen möglichst weiten und tiefen Topf oder Kübel, sodass die Wurzeln viel Platz zum Wachsen haben. Ideale Materialien sind Ton oder Keramik, da überschüssiges Wasser hier perfekt verdunsten kann.

Achten Sie darauf, dass Ihr Gefäß über ein Abflussloch verfügt. Fügen Sie zuerst ein paar Ton-Scherben oder einfache Steine locker in den Topf. Durch die so entstehenden Hohlräume kann das Wasser später ideal abfließen. Füllen Sie den Topf mit einer gleichteiligen Mischung aus Sand und Blumenerde, um den Boden Südfrankreichs zu imitieren. In diesem Topf wird sich Ihre Lavendelpflanze wohlfühlen und nicht unter Staunässe leiden. Ein ganz ähnliches Vorgehen empfiehlt sich übrigens auch bei Rosmarin im Topf.

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