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Nikolaus-Freude: Wer kam eigentlich auf den Stiefel?

Freude zu Nikolaus: Woher kommt eigentlich der Stiefel?

Am 6. Dezember kommt der Nikolaus. Wieso feiern wir eigentlich den Nikolaus-Tag? Was gibt es für Bräuche und was kann ich zu diesem Anlass verschenken? Wir haben Ihnen die wichtigsten Informationen zum alljährlichen Feiertag zusammengestellt.

Die Geschichte hinter dem Stiefel

Der Legende nach steckt hinter dem Nikolausstiefel die Geschichte eines armen Mannes und seiner drei Töchter. Diesen wollte er eine Mitgift für ihre Hochzeit schenken, war jedoch so arm, dass er keine andere Möglichkeit sah, als sie als Mägde auf der Straße zu verkaufen. Der später heilig gesprochene Nikolaus von Myra hatte damals gerade von seinen Eltern geerbt und die Not des Mannes mitbekommen.  Er warf daraufhin in drei aufeinanderfolgenden Nächten drei Goldklumpen durch das Fenster ins Haus der armen Familie. Diese landeten immer in den Schuhen der Töchter.

In England hingegen besagt eine etwas andere Überlieferung, dass er die Goldklumpen durch den Kamin schmiss, wo sie ebenfalls in den Schuhen der Töchter landeten. Diese hatten ihre Schuhe des Nachts nämlich zum Trocknen an den Kamin gestellt. Aus diesem Grund stellt man dort übrigens auch nicht die Schuhe vor die Haustür, sondern hängt Socken an den Kamin.

Bräuche zu Nikolaus

Um dem Nikolaus und seinen guten Taten zu gedenken, ist es seit langer Zeit Brauch, dass die Kinder am Tag vor seinem Todestag, dem 6. Dezember ihre Schuhe putzen und vor die Tür stellen. Sie hoffen, dass der Heilige ihnen nachts die Schuhe mit Süßigkeiten, Nüssen, Obst und anderen Kleinigkeiten füllt.

Andernorts kommt der Nikolaus mit einem Engel oder Knecht Ruprecht vorbei. Er fragt die Kinder, ob sie denn auch brav gewesen seien und schenkt ihnen dann ebenfalls Süßigkeiten und andere Leckereien aus seinem Sack.

In einigen Teilen Deutschlands ziehen die Kinder am 6. Dezember zudem von Haustür zu Haustür und werden für Gedichte oder Lieder mit Süßigkeiten belohnt – ähnlich wie in anderen Regionen zum Sant-Martins-Tag oder zu Halloween.

Oftmals wird der Nikolaus-Tag auch dazu genutzt, die ersten Plätzchen zu backen oder einen Winterspaziergang zu machen.

Nikolaus in anderen Ländern

Gelegentlich wird der Nikolaus durch eine ähnliche Darstellung mit dem Weihnachtsmann verwechselt. Tatsächlich handelt es sich jedoch um völlig verschiedene Festtage. Und der Nikolaus-Tag selbst wir wiederum in vielen Ländern völligst unterschiedlich zelebriert.

Ein großes Aufsehen erregt der Nikolaus zum Beispiel bei unseren holländischen Nachbarn. „Sinterklaas“, wie er dort genannt wird, kommt schon Mitte November im Rahmen eines großen Spektakels über das Meer von Spanien nach Holland. Begleitet wird er vom „zwarten Piet“, dem Knecht Ruprecht in unserer Vorstellung. Gemeinsam ziehen die beiden durch jährlich wechselnde Städte, bis zum 5. Dezember. Dieser Abend stellt den Höhepunkt der Nikolaus-Zeit dar und nimmt in Holland einen großen Stellenwert ein. Es gibt kaum jemanden, der sich am Abend des 5. Dezembers nicht gegenseitig beschenkt.

Nicht ganz so gut hat es der „Samichlaus“ in der Schweiz. Dort trifft er in vielen Orten auf ganze Gruppe gruselig verkleideter Männer, die durch die Straßen ziehen. Die Schweizer sprechen vom „Chlausjagen“.  Die Herkunft dieses Brauches ist nicht einwandfrei geklärt – man geht jedoch davon aus, dass im Rahmen eines heidnischen Rituals die bösen Geister vertrieben werden sollen. Ähnliche Rituale gibt es auch in Österreich.

In Finnland haben die Menschen am 6. Dezember übrigens frei. Das hat allerdings nichts mit dem Nikolaus zu tun. Es handelt es sich nur zufällig gleichzeitig um den finnischen Unabhängigkeits- und somit Nationalfeiertag. Auch die Spanier genießen einen Feiertag – allerding auch nicht zu Ehren des Heiligen, sondern zu Ehren ihrer Verfassung, die 1978 verabschiedet wurde. Den Nikolaus-Tag feiern die Spanier nicht. Vielleicht schicken Sie den Nikolaus aus diesem Grund über das Meer nach Holland? Den Grund, warum der Sinterklaas ausgerechnet aus Spanien kommen soll, kennen nämlich auch die Holländer nicht.

Aufmerksamkeiten zum Nikolaustag

Während die Kinder aufgeregt auf Süßigkeiten hoffen, schenken sich inzwischen auch oftmals Erwachsene eine kleine Aufmerksamkeit zum Nikolaus-Tag. So gelten auch hier Süßigkeiten als sehr beliebt. Etwas ganz Besonderes für Schleckermäuler: Ein XXL-Lindt-Weihnachtsmann. Das bedeutet im Klartext: 1 kg leckere Lindt-Schokolade in Form eines Weihnachtsmannes. Da werden die Schokoladenliebhaber unter Ihren Liebsten große Augen machen.

Wer kein Fan von Süßem ist, liegt stattdessen mit einem weihnachtlichen Gesteck oder Strauß richtig. Es soll eine blumige Überraschung werden? Dann stöbern Sie doch durch unsere Auswahl auf valentins.de oder lesen Sie unseren Blog-Beitrag zum Thema: „Traumhaft schön: Die Valentins Weihnachts-Sträuße 2017 sind da!“.

Sie haben keine Idee, was Sie zum Nikolaus-Tag verschenken sollen? Kein Problem! Stöbern Sie doch einfach durch unsere Nikolaus-Empfehlungen und lassen Sie sich inspirieren.

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