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Obst einfrieren: Einfach, schnell und so vitaminreich!

Obst einfrieren

Neben dem guten Wetter eine der herrlichsten Aspekte des Sommers: Obst, soweit das Auge reicht! Eine Schale frischer Erdbeeren, zwei bis drei Himbeeren im eisgekühlten Getränk – kann es etwas Schöneres geben? Schade nur, dass die Früchte immer so geballt reif werden, oder? Wir zeigen Ihnen, wie Sie überschüssiges Obst einfrieren und so das ganze Jahr über genießen können.

Welche Früchte eignen sich für den Gefrierschrank, welche nicht?

Ob Brombeeren oder Aprikosen,  Heidelbeeren oder Äpfel, Himbeeren oder Birnen: Die meisten Obstsorten lassen sich gut einfrieren. Es gibt eigentlich nur wenige Ausnahmen. Wassermelonen zum Beispiel bestehen zu über 90 Prozent aus Wasser und werden durch das Einfrieren meist sehr matschig. Auch Bananen eignen sich aufgrund ihrer Konsistenz nur bedingt für den Tiefkühlschrank. Möchten Sie beide Früchte aber nur für leckere Smoothies verwenden, können Sie Bananen in kleinen Stücken und Melonen in pürierter Form einfrieren.

Lediglich grüne Trauben, vor allem Sorten mit Kernen, werden durch das Einfrieren extrem matschig und eigenen sich nicht für den Gefrierschrank. Bei Kirschen und Pflaumen gibt es einige wenige Sorten, die den Gefrierschrank nicht überstehen. Generell gilt: Je höher der Wassergehalt einer Frucht, desto wahrscheinlicher wird sich die Konsistenz nach dem Auftauen verändern. Auch Erdbeeren zum Beispiel sind nach dem Auftauen nicht mehr so stabil – vor allem für Marmeladen, Fruchtquark o.ä. eignen sie sich nach dem Auftauen aber noch hervorragend.

Obst einfrieren: Nicht zu lange warten!

Entscheidend beim Einfrieren des Obstes ist der Reifegrad der Früchte. Warten Sie nicht erst, bis es zu spät ist. Überreife Früchte sollten Sie nicht mehr einfrieren. Ideal ist es, wenn Ihre Früchte, die Sie zusammen einfrieren möchten, in etwa denselben Reifegrad aufweisen. Schließlich würden Sie ja auch nie eine Schale unreifer Erdbeeren mit reifen Früchten mischen und direkt verzehren. Zudem gilt: Je schneller nach der Ernte Sie das Obst einfrieren, desto mehr Vitamine bleiben erhalten.

Ein wenig Vorarbeit ist vor dem Obst einfrieren zu leisten. Waschen Sie die Früchte, tupfen Sie sie trocken und schauen Sie sie dabei durch. Druckstellen sollten Sie großflächig ausschneiden, zu reife Stücke aussortieren. Bei Steinobst wie Aprikosen oder Pfirsichen sollten Sie die Steine vor dem Einfrieren entfernen. Große, sperrige Früchte wie zum Beispiel Birnen sollten Sie in kleinere Stücke teilen oder – je nach geplanter Verarbeitung – pürieren.

Wie lange hält sich Obst nach dem Einfrieren?

Unsere Gefriergeräte kühlen das Obst auf mindestens -18 °Celsius herunter. Dieser Wärmeentzug unterbricht das Wachstum von Mikroorganismen, sodass diese sich nicht weiter vermehren. Aber Achtung: Erst eine Temperatur von -40 °Celsius würde sämtliche Aktivitäten der Enzyme komplett unterbinden. Dementsprechend ist unser Obst auch in der Kühltruhe nicht unbegrenzt haltbar.

Als Faustregel können Sie sich merken, dass sich das meiste Obst eingefroren etwa 8 bis 10 Monate hält. Streuen Sie vor dem Einfrieren etwas Zucker auf die Früchte, können Sie die Haltbarkeit noch um ca. 2 Monate verlängern. Durch den Zucker verringert sich auch die Zersetzung der Vitamine.

Exotische Früchte weisen meist eine etwas kürzere Haltbarkeit auf. Diese sollten Sie nach ca. einem halben Jahr verbrauchen. Gleiches gilt für Frucht-Mixe sowie Pflaumen und Zwetschgen. Bananenstücke sollten Sie bereits nach 6 Wochen in Ihren Smoothie mischen.

Tipp für locker entnehmbare Früchte statt eines festen Klumpens

Tiefgefrorene Beeren eignen sich auch perfekt zur Dekoration von Desserts oder als Hingucker in stilvollen Getränken. Dazu ist es aber natürlich wichtig, dass die Früchte ihre ursprüngliche Form behalten. Unser Tipp: Breiten Sie die Früchte auf einem Blech, zum Beispiel einem Backblech, aus und platzieren Sie das Blech für einen Tag im Tiefkühlschrank. Danach können Sie die Beeren dann in ein platzsparenderes Gefäß umfüllen. Ihre Form werden die Früchte nun behalten.

Generell bieten such zum Obst einfrieren vor allem Kunststoff-Boxen mit Eiskristallsymbol sowie Gefrierbeutel an. Im Idealfall überlegen Sie schon beim Einfrieren, welche Portionsgröße Sie später benötigen und wählen Ihr Gefäß entsprechend. Damit Ihr Obst schnell durchfriert, sollten Sie nicht mehr als ein Kilogramm auf einmal einfrieren. Bei Püree sollten Sie ca. 10 bis 15 Prozent Luftraum einplanen, da es sich beim Einfrieren noch stark ausdehnt.

Verwenden Sie Beutel, sollten Sie vor dem Verschließen die überflüssige Luft aus dem Beutel herausstreichen. So verhindern Sie Gefrierbrand. Und denken Sie an die korrekte Beschriftung. Die Art des Obstes und das Datum des Einfrierens helfen Ihnen, den Überblick zu behalten.

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