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Rosmarin: Dekorativ, lecker und dabei so pflegeleicht!

Rosmarin

Ob zu Kartoffeln oder Fleisch, zu Fisch oder Geflügel: Rosmarin verleiht unserem Essen einen ganz besonderen Geschmack. Ein kleiner Zweig, frisch geschnitten in unserem Gericht – und schon entführt uns eine normale Mahlzeit in Gedanken ans Mittelmeer. Wir haben Ihnen die wichtigsten Pflegetipps für Ihr Kräutertöpfchen zusammengestellt.

Der richtige Standort: So fühlt sich Ihr Rosmarin besonders wohl

Auch wenn Sie keinen großen Garten besitzen, müssen Sie auf frischen Rosmarin nicht verzichten. Tatsächlich eignet sich die mediterrane Pflanze perfekt für ein Leben im Topf – denn sie ist nur begrenzt winterhart und sollte kältere Winter nicht ungeschützt im Freien verbringen. Ein Topf bietet hier die perfekte Flexibilität.

Achten Sie bei der Wahl des Topfes darauf, dass dieser ein Ablaufloch für überschüssiges Wasser besitzt. Staunässe mag unser Rosmarin nämlich gar nicht. Besonders gut gedeiht die Pflanze in humusarmen, mineralischen Böden. Mischen Sie einfach etwas Kräutererde mit reichlich Sand und pflanzen Sie den Strauch hinein.

Platzieren Sie Ihr Rosmarin-Töpfchen an einem sonnigen und warmen Ort, der vor Wind geschützt ist. Hitze verträgt Rosmarin sehr gut, denn hohe Temperaturen ist die Pflanze aus dem Mittelmeerraum ja gewöhnt.

Wichtig: Das richtige Maß an Wasser

Rosmarin ist sehr genügsam und recht einfach zu pflegen – nur zu viel Wasser mag der Halbstrauch nicht. Während sie Trockenheit ganz gut aushalten kann, setzt Staunässe der Pflanze sehr zu. Gießen Sie dementsprechend regelmäßig, aber in Maßen. Sorgen Sie dafür, dass überschüssiges Wasser durch ein Loch im Topf ablaufen kann. Steht Wasser im Untersetzer, sollten Sie dieses sofort ausschütten. Generell sollten Sie aber nur so viel gießen, dass kein Wasser in den Untersetzer gelangt.

Auch Dünger benötigt unser Kräutertöpfchen nur extrem selten. Es reicht völlig aus, wenn Sie dem Gießwasser zwei- bis dreimal pro Saison einen Schuss Flüssigdünger zugeben.

Der Lohn Ihrer Arbeit: Die Ernte des Rosmarins

Sie werden sehen, dass Ihr Rosmarin wächst und gedeiht, wenn Sie unsere Pflegetipps beachten. Und das Schöne: Das aromatische Gewürz steht Ihnen das ganze Jahr zur Verfügung! Wann immer Ihnen danach ist, können Sie einzelne Blätter pflücken oder die Spitzen der Zweige abschneiden. Vor allem Fleisch- und Kartoffelgerichte erhalten durch Ihren frischen Rosmarin eine ganz besondere Note.

Achtung: Zu kalte Temperaturen verträgt der Rosmarin nicht

Rosmarin stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und gedeiht dementsprechend bei warmen Temperaturen am besten. Frost verträgt der Halbstrauch nur bedingt – trotzdem sollten Sie ihn am besten so lange wie möglich draußen lassen. Erst, wenn das Thermometer droht, unter – 8° Celsius zu fallen, sollten Sie den Topf umstellen. Ideal ist ein geschützter, heller Ort, an dem die Temperatur 10 ° Celsius nicht übersteigt. Weitere Tipps finden Sie in unserem Artikel „Kräuter winterfest machen: So kommen Ihre Kräuter gut durch den Winter“.

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