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Temperatur-Alarm: So überleben Ihre Schnittblumen Hitze

Schnittblumen Hitze

Wir befinden uns mitten in der heißesten Woche des Jahres. Temperaturen nah an den 40 °Celsius – so eine Hitze setzt auch unseren Schnittblumen gehörig zu. Wir zeigen Ihnen, wie Ihre Schnittblumen Hitze möglichst gut überstehen und trotz hoher Temperaturen lange Freude spenden.

Wasser, Wasser, Wasser!

Die allerwichtigste Komponente für glückliche Schnittblumen? Ausreichend Wasser! Wie für uns Menschen auch, ist die Flüssigkeitsversorgung für unsere Blumen essentiell. Deswegen sollten wir die Vase bei hohen Temperaturen besonders häufig auffüllen. Besonders gut eignet sich lauwarmes Wasser (ca. 25 bis 35 °Celsius), da sich durch den verminderten Sauerstoffanteil Bakterien langsamer vermehren. Zudem löst sich das Schnittblumenfrisch in warmem Wasser etwas schneller auf.

Achtung: Dieser Tipp bezüglich des lauwarmen Wassers gilt für Sommerblumen. Frühlingsblüher wie z. B. Tulpen, Narzissen oder Hyazinthen mögen warmes Wasser nicht. Sie sind ja aufgrund ihrer Blütezeit auf kalte Temperaturen eingestellt.

Das Schnittblumenfrisch ist bei Hitze besonders wichtig. Denn durch die Hitze vermehren sich Bakterien besonders schnell. Zu allen Valentins-Sträußen erhalten Sie immer auch ein Päckchen der Mischung aus Glukose, Zitronensäure und anderen Bestandteilen. Lösen Sie das Pulver im Vasenwasser auf, bevor Sie die Blumen hereinstellen.

Helfen Hausmittel wie Zucker oder eine Kupfermünze?

Ja und nein. Tatsächlich enthält auch das Schnittblumenfrisch Zucker. Dieser versorgt Ihre Schnittblumen mit Energie. Die Dosierung ist allerdings etwas knifflig – und gerade bei den aktuell hohen Temperaturen kann zu viel Zucker dafür sorgen, dass nicht nur die Pflanze gestärkt wird, sondern auch die Bakterien. Aus diesem Grund enthält Schnittblumenfrisch weitere Inhaltsstoffe, die das Wachstum der Bakterien unterbinden oder zumindest verlangsamen. Dieselbe Aufgabe soll laut Volksmund übrigens auch eine Kupfermünze im Wasser übernehmen. Das so abgegebene Kupfer reicht jedoch nicht aus, um die Blumen zu schützen. Greifen Sie also gerade bei den hohen Temperaturen eher zu Schnittblumenfrisch.

Sorgen Sie dafür, dass die Stiele der Blumen immer etwa halb vom Wasser bedeckt sind. Jeden zweiten Tag sollten Sie das Wasser im Sommer nicht nur auffüllen, sondern tatsächlich wechseln. Und wieder etwas Schnittblumenfrisch beigeben. Wer sich häufig mit Schnittblumen Freude bereitet, sollte sich eine größere Flasche Schnittblumenfrisch (erhältlich in jedem Gartencenter) zulegen. Im Idealfall säubern Sie beim Wasserwechsel auch die Vase und schneiden die Blumen neu an. Weiter Informationen zu Anschnitt und Co. finden Sie in unserem Artilkel „Blumenpflege-Tipps: So halten Ihre Blumen länger„.

Der richtige Standort: Hier überleben Ihre Schnittblumen Hitze

Eine Vase frischer Schnittblumen auf dem Küchentisch – ein traumhafter Anblick! Allerdings stehen viele Esstische vor dem Fenster, sodass sie einer hohen Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Und diese lässt unsere Schnittblumen schnell welken. Platzieren Sie die Vase lieber an einem schattigen Ort, sodass die Blumen möglichst kühl stehen.

Besonders wichtig ist im Sommer auch ein großer Abstand zur Obstschale. Durch die Hitze produziert unser Obst besonders viele Fäulnisgase, die unsere Blumen schneller welken lassen. Auch Ventilatoren sind übrigens nur bedingt gut für Blumen – der entstehende Zug mag zwar kühlen, schadet den Blumen aber trotzdem eher, als dass er nutzt.

Tipp: Da Sie nachts, während Sie schlafen, Ihre Blumen nicht anschauen können, stellen Sie diese doch an einen kalten Platz im Keller. Morgens können Sie sie dann wieder hochholen und sich so noch etwas länger an der Farbenpracht erfreuen. So gut erholt, macht Ihren Schnittblumen Hitze nicht mehr allzu viel aus.

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